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Sterbegeldversicherung VBL

Die VBL (Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder) war ursprünglich dazu gedacht, eine Ungleichbehandlung zwischen Nichtbeamte und Beamte auszugleichen. Das VBL Sterbegeld kann heute von jedem Rentner des öffentlichen Dienstes beansprucht werden, ersetzt aber keine private Sterbeversicherung.

Allgemeine Informationen

  • Sterbeversicherung der VBL ist in der VBLdynamik integriert
  • Gesonderte Aufnahme notwendig, damit die Bestattungskosten abgesichert sind
  • Bietet finanziellen Schutz für die Hinterbliebenen im Todesfall
  • Würdevolle Bestattung des Versicherten möglich

Leistungen und Richtlinien

  • Im Todesfall Auszahlung eines festen Kapitals oder Rentenleistung für eine bestimmte Anzahl von Jahren
  • Mischvariante möglich
  • Auszahlung nur an den Lebenspartner möglich
  • Kinder werden nur bei Unterhaltsbedarf berücksichtigt
  • Sind keine direkten Angehörigen vorhanden, erfolgt Auszahlung an natürliche Personen, die die Bestattung durchgeführt haben
  • Kostenerstattung bis maximal 7.000 Euro

Kosten berechnen & Anbieter vergleichen

Um die genauen Bedingungen einzusehen, lässt sich der interne Tarifrechner nutzen, der über den blauen Button „Zum Versicherungsvergleich“ erreichbar ist. Weiterhin lassen sich die Angebote anderer Versicherer für eine Sterbeversicherung miteinander vergleichen.

 

Weitere Informationen

Bei der VBL handelt es sich um eine Abkürzung, die für die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder steht. Die VBL fand ihre Gründung zu Zeiten der Weimarer Republik und trug im Jahr 1929 ursprünglich den Namen Zusatzversorgungsanstalt des Reichs und der Länder. Aber schon in der Zeit gehörte es zur Aufgabe, beispielsweise den Mitarbeitern der Reichsverwaltung sowie derer Angehöriger und den Verwaltungen der angeschlossenen Ländern Zuschüsse zu leisten, wie beispielsweise die VBL Sterbeversicherung. Damit sollte eine Ungleichbehandlung abgeschafft werden, die zwischen den Beamten sowie Nichtbeamten im öffentlichen Dienst bestand. Den derzeitigen Namen bekam die VBL allerdings erst in den Fünfziger Jahren, als sie nach Karlsruhe umzog. Nach der Maueröffnung, der die Wiedervereinigung folgte, war die Zusatzversorgung durch die VBL auch in den neuen Bundesländern zugänglich.

Zu den Leistungen gehört nicht nur die Rentenzahlung, sondern ebenfalls die VBL Sterbegeldversicherung

Grundsätzlich handelt es sich bei der Sterbegeldversicherung der VBL nicht um eine gesonderte, abschließbare Versicherung, wie man es von zahlreichen Versicherungen oder Sterbekassen gewohnt ist. Denn aufgrund einschneidender Sparmaßnahmen haben nicht nur die Krankenkassen mit der Einführung der Gesundheitsreform die Leistungen vollständig gestrichen, sondern ebenfalls wurde auch das Sterbegeld der VBL enorm eingeschränkt. Dabei ist der Tod eine unumgängliche Angelegenheit, bei denen die Hinterbliebenen mit enormen Kosten belastet werden, wenn sie der geliebten Person eine angemessene und somit würdevolle Bestattung ermöglichen möchten. Darüber hinaus ist die Sterbeversicherung der VBL ausschließlich in der VBLdynamik integriert und richtet sich an alle Rentner aus dem öffentlichen Dienst. Jedoch müssen sie die VBL Sterbegeldversicherung gesondert aufnehmen lassen, damit die Beerdigungskosten abgesichert sind.

Es gibt klare Richtlinien für die Sterbegeldversicherung des VBL

Wenn der Bezugsberechtigte verstirbt, gehört zu den Hinterbliebenenleistungen, dass ihnen entweder für eine bestimmte Anzahl an Jahre eine monatliche Rentenleistung oder aber ein festgelegtes Kapital ausbezahlt wird. Dies ist lediglich an den Lebenspartner möglich. Darüber hinaus kann eine Mischform beider Alternativen erfolgen. Zwar würden die Kinder ebenfalls zu den Hinterbliebenen zählen, die anspruchsberechtigt auf das Sterbegeld des VBL sind, allerdings haben die obersten Finanzbehörden darauf hingewiesen, dass die Kinder nur dann berücksichtigt werden können, wenn sie unterhaltsbedürftig sind. Dies gilt auch für die Rentenzahlungen, die nur in solch einem Fall gezahlt werden können.

Was passiert beim Ableben des Beziehers mit der VBL Sterbeversicherung?

Grundsätzlich gibt es den Ausdruck Sterbeversicherung der VBL nicht, da es sich nicht um eine feste, versicherbare Leistung handelt. Da augenscheinlich nur Ehegatten in den möglichen Genuss einer Rentenzahlung für einen festgelegten Zeitraum kommen und Kinder lediglich solange als Hinterbliebene zählen, solange sie noch unterhaltsbedürftig sind, stellt sich die Frage, was eigentlich passiert, wenn keiner dieser Fälle zutreffen sollte? Dann erhalten die natürlichen Personen, die im Falle des Ablebens die Bestattungskosten quasi aus der eigenen Tasche getragen haben, die Aufwendungen durch das Sterbegeld der VBL zurückerstattet. Und zwar werden die Kosten bis zur Höhe des Deckungskapitals vorgenommen, jedoch höchstens bis zu einer Grenze von 7.000 Euro. Soll sichergestellt werden, dass sich in jedem Fall die Hinterbliebenen um alles Nötige kümmern können, ist der Abschluss einer privaten Sterbegeldversicherung sicherlich die sinnvollere Alternative.

Häufig Gestellte Fragen

Sterbegeldversicherung – was ist das?
Vom Prinzip her ist eine Sterbegeldversicherung nichts anderes als eine Form einer Kapitallebensversicherung, welche zur Absicherung aller anfallenden Bestattungskosten im Sterbefall dient. Eine Sterbevorsorgeversicherung gehört offiziell zu den Kapitallebensversicherungen. Eine Sterbeversicherung zeichnet sich durch ihre relativ geringe Versicherungssumme und entsprechend geringe Beitragszahlungen aus. Dafür ist sie speziell auf den Todesfall des Versicherungsnehmers ausgerichtet. Bei manchen Versicherungen erfolgt die Auszahlung der Versicherungssumme automatisch zu einem bestimmten, meist sehr hohen, Lebensalter. Bei anderen Modellen läuft die Versicherung tatsächlich bis zum Lebensende und die Versicherungssumme wird erst nach dem Todesfall ausgezahlt.
Welche Versicherungsformen der Sterbegeldversicherung gibt es?
Bei den Sterbe Versicherungen gibt es unterschiedliche Vertragsformen. Grundsätzlich haben die Versicherungsnehmer die Wahl, eine Sterbegeldversicherung mit oder ohne Gesundheitsprüfung abzuschließen. Auch der Auszahlungszeitpunkt der Versicherungssumme kann variieren. So gibt Versicherungen, bei denen die Auszahlung ab einem gewissen Lebensalter – meist liegt dieses bei 80 oder 85 Jahren – erfolgt. Bei anderen Modellen der Sterbegeld Vorsorge wird die Versicherungssumme tatsächlich erst nach dem Tod des Versicherten ausgezahlt. Es kann immer nur im Einzelfall entschieden werden, für wen sich welches Versicherungsmodell lohnt.
Braucht man eine Sterbegeldversicherung wirklich?
Auch die Experten sind sich über die Notwendigkeit einer Todesfallversicherung nicht einig. Jeder muss letztendlich selbst überlegen, warum in seinem individuellen Fall eine Sterbegeld Absicherung nötig sein könnte. Ganz allgemein lässt sich sagen, dass eine Sterbegeld Vorsorge immer dann angemessen ist, wenn die Hinterbliebenen im eigenen Todesfall die Kosten für die Bestattung aus eigener Tasche tragen müssten, weil keine sonstigen Rücklagen für den Todesfall vorhanden sind. Ein weiterer Grund für den Abschluss einer Sterbegeld Versicherung kann eine fehlende Lebensversicherung sein. Wer zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen keine Lebensversicherung mehr abschließen kann, findet in einer Sterbegeldvorsorge eine gute Alternative.
Wie hoch sollte die Versicherungssumme bei einer Sterbeversicherung sein?
Nach Auszahlung der Versicherungsleistung steht diese zunächst einmal zur freien Verfügung. Dies gilt für die Hinterbliebenen und auch den Versicherungsnehmer, sofern die Auszahlung ab einem bestimmten Lebensalter noch zu Lebzeiten, erfolgt. Die Höhe der gewählten Versicherungssumme hängt letztendlich immer davon ab, wofür die Sterbeversicherung nach der Auszahlung verwendet werden soll. Für Bestattungskosten muss, je nach Ausführung der Beerdigung, mit 1000 bis 5000 Euro gerechnet werden. Dient der Versicherungsvertrag ausschließlich der Bestattungsvorsorge, reicht demnach eine Versicherungssumme zwischen 1000 und 5000 Euro aus. Soll darüber hinaus eine Todesfallabsicherung der Hinterbliebenen gewährleistet sein, kann die Versicherungssumme auch durchaus zwischen 20000 und 25000 Euro gewählt werden. Jeder Antragsteller kann daher je nachdem, wofür die Vorsorgeversicherung verwendet werden soll, eine angemessene Versicherungssumme wählen.

Sterbegeldversicherung im Vergleich