Sterbegeldversicherung von A-Z

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  • Schutz der Angehörigen vor Bestattungskosten
  • Tarife ohne Gesundheitsprüfung
  • Flexible Betragszahldauer

Sterbegeldversicherung Konditionen

Wichtiges zur Sterbegeldversicherung

Eine Sterbegeldversicherung zählt als Vorsorgeaufwendung, um die Hinterbliebenen vor den Kosten einer würdevollen Bestattung zu schützen und ist daher Hartz IV-sicher. Je nach abgeschlossener Versicherungssumme können eigene Wünsche verwirklicht werden.

Faktoren für die Prämie der Sterbegeldversicherung

  • Höhe der Versicherungssumme, bei privaten Gesellschaften bis zu 30.000 Euro möglich
  • Eintrittsalter – bei Sterbekassen ist der Abschluss mehrerer Einzelversicherungen möglich, die Gesamtprämie berechnet sich entsprechend dem Alter und der Anzahl der Verträge
  • Zahlung eines Einmalbeitrages ist möglich
  • vielfach Prämienzahlung bis zum 85. Lebensjahr, danach Beitragsfreistellung

Die Auszahlung der Sterbegeldversicherung erfolgt

  • ausschließlich im Todesfall an die Angehörigen oder das Bestattungsunternehmen
  • ausschließlich nach der Vorlage der Sterbeurkunde
  • nach einer Wartezeit, die bis zu 3 Jahre betragen kann
  • umgehend und in doppelter Höhe der Versicherungssumme bei Unfalltod
  • inklusive Zinsen und Überschussbeteiligungen

Vergleichsrechner

Die Sterbegeldversicherung wird von den unterschiedlichen Gesellschaftgen angeboten. Sie haben die Möglichkeit, mit dem internen Tarifrechner die unterschiedlichen Angebote miteinander in Relation zu setzen. Sie gelangen zum Tarifrechner mittels dem blauen Button „Zum Versicherungsvergleich >>“.

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Häufig gestellte Fragen

  • Sterbegeldversicherung – was ist das?

    Vom Prinzip her ist eine Sterbegeldversicherung nichts anderes als eine Form einer Kapitallebensversicherung, welche zur Absicherung aller anfallenden Bestattungskosten im Sterbefall dient. Eine Sterbevorsorgeversicherung gehört offiziell zu den Kapitallebensversicherungen. Eine Sterbeversicherung zeichnet sich durch ihre relativ geringe Versicherungssumme und entsprechend geringe Beitragszahlungen aus. Dafür ist sie speziell auf den Todesfall des Versicherungsnehmers ausgerichtet. Bei manchen Versicherungen erfolgt die Auszahlung der Versicherungssumme automatisch zu einem bestimmten, meist sehr hohen, Lebensalter. Bei anderen Modellen läuft die Versicherung tatsächlich bis zum Lebensende und die Versicherungssumme wird erst nach dem Todesfall ausgezahlt.

  • Welche Versicherungsformen der Sterbegeldversicherung gibt es?

    Bei den Sterbe Versicherungen gibt es unterschiedliche Vertragsformen. Grundsätzlich haben die Versicherungsnehmer die Wahl, eine Sterbegeldversicherung mit oder ohne Gesundheitsprüfung abzuschließen. Auch der Auszahlungszeitpunkt der Versicherungssumme kann variieren. So gibt Versicherungen, bei denen die Auszahlung ab einem gewissen Lebensalter – meist liegt dieses bei 80 oder 85 Jahren – erfolgt. Bei anderen Modellen der Sterbegeld Vorsorge wird die Versicherungssumme tatsächlich erst nach dem Tod des Versicherten ausgezahlt. Es kann immer nur im Einzelfall entschieden werden, für wen sich welches Versicherungsmodell lohnt.

  • Braucht man eine Sterbegeldversicherung wirklich?

    Auch die Experten sind sich über die Notwendigkeit einer Todesfallversicherung nicht einig. Jeder muss letztendlich selbst überlegen, warum in seinem individuellen Fall eine Sterbegeld Absicherung nötig sein könnte. Ganz allgemein lässt sich sagen, dass eine Sterbegeld Vorsorge immer dann angemessen ist, wenn die Hinterbliebenen im eigenen Todesfall die Kosten für die Bestattung aus eigener Tasche tragen müssten, weil keine sonstigen Rücklagen für den Todesfall vorhanden sind. Ein weiterer Grund für den Abschluss einer Sterbegeld Versicherung kann eine fehlende Lebensversicherung sein. Wer zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen keine Lebensversicherung mehr abschließen kann, findet in einer Sterbegeldvorsorge eine gute Alternative.

  • Wie hoch sollte die Versicherungssumme bei einer Sterbeversicherung sein?

    Nach Auszahlung der Versicherungsleistung steht diese zunächst einmal zur freien Verfügung. Dies gilt für die Hinterbliebenen und auch den Versicherungsnehmer, sofern die Auszahlung ab einem bestimmten Lebensalter noch zu Lebzeiten, erfolgt. Die Höhe der gewählten Versicherungssumme hängt letztendlich immer davon ab, wofür die Sterbeversicherung nach der Auszahlung verwendet werden soll. Für Bestattungskosten muss, je nach Ausführung der Beerdigung, mit 1000 bis 5000 Euro gerechnet werden. Dient der Versicherungsvertrag ausschließlich der Bestattungsvorsorge, reicht demnach eine Versicherungssumme zwischen 1000 und 5000 Euro aus. Soll darüber hinaus eine Todesfallabsicherung der Hinterbliebenen gewährleistet sein, kann die Versicherungssumme auch durchaus zwischen 20000 und 25000 Euro gewählt werden. Jeder Antragsteller kann daher je nachdem, wofür die Vorsorgeversicherung verwendet werden soll, eine angemessene Versicherungssumme wählen.

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Eine Sterbegeldversicherung kann zu den sinnvollen Versicherungsarten gerechnet werden, denn sie schützt im Todesfall die Hinterbliebenen vor enorm finanziellen Einbußen. Im schlimmsten Fall lässt sich sogar ein finanzieller Ruin damit vermeiden, denn die Kosten für eine würdevolle Beerdigung sind enorm hoch. Allerdings stellen sich immer mehr Menschen die Frage, wie teuer eine Sterbegeldversicherung ausfällt und wann die Sterbegeldversicherung zur Auszahlung kommt.

Warum eine Sterbegeldversicherung

Da es sich beim Tod um ein „unumgängliches Ereignis“ handelt, gehört die Sterbegeldversicherung als Vorsorgeaufwendungen zu den wichtigsten Absicherungen. Denn es ist sicherlich der Wunsch eines jeden Menschen, ein „würdevolles Begräbnis“ zu erhalten, welches darüber hinaus seinen individuellen Wünschen entspricht. So kann möglicherweise eine herkömmliche Bestattung, eine See- oder eine Feuerbestattung der letzte Wille sein. Mittlerweile kennen auch hier die speziellen Wünsche kaum Grenzen, die nur mit einer entsprechenden Absicherung zu verwirklichen sind. Und kaum jemand möchte seine Hinterbliebenen mit den Kosten, die sich schnell mal auf bis zu 10.000 Euro belaufen können, belasten. Dabei spielen allerdings auch die saisonalen Bedingungen sowie die individuellen Kosten des Bestatters eine übergeordnete Rolle. Besteht keine Sterbegeldversicherung, ist in den meisten Fällen lediglich ein Sozialbegräbnis möglich. Noch vor der „Gesundheitsreform“ der gesetzlichen Krankenkassen wurde den Angehörigen im Falle des Ablebens ein Sterbegeld ausgezahlt, welches allerdings nicht als ausreichend bezeichnet werden konnte. Zu dem Zeitpunkt hatte die Sterbegeldversicherung einen auffüllenden Charakter. Seit der Einführung der Gesundheitsreform im Jahr 2004 ist diese Leistung komplett weggefallen, so dass die private Absicherung heute einen enormen Stellenwert einnimmt.

Prämie Sterbegeldversicherung

Zuerst einmal taucht häufig die Frage auf, wie teuer die Sterbegeldversicherungen sind. Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten, denn hier spielt neben den Angeboten der Versicherungsgesellschaft und der Laufzeit auch das eigene Alter beim Eintritt eine ganz entscheidende Rolle. Grundsätzlich sollten sich bereits junge Menschen Gedanken über das Thema machen, denn je nach Anbieter, ist es möglich, bereits eine Absicherung zu erlangen. In solch einem Fall kostet die Sterbegeldversicherung nur wenige Euro per Monat. Angeboten wird die Versicherung von privaten Gesellschaften, aber ebenfalls von den traditionsreichen Sterbekassen. Diese sind in der Regel überaus gering im Preis und häufig werden die Kinder bis zu einem bestimmten Alter kostenfrei mitversichert. Dieser Umstand senkt die Sterbegeldversicherung Kosten enorm. Aber selbst für junge Menschen belaufen sie sich dann lediglich im Cent-Bereich. Vielfach werden die Versicherungen auch erst ab einem Lebensalter von 40 Jahren angeboten. Ebenso gehört zu den Angeboten, eine „Einmalprämie“ zu zahlen und danach den Vertrag beitragsfrei stellen zu lassen. Dies ist eine gute Möglichkeit, wenn beispielsweise eine Lebensversicherung oder Vermögenswirksame Leistungen zur Auszahlung kommen. Unbedingt ist auf das Höchstalter zu achten, bis wann eine Aufnahme in der Sterbekasse besteht. Auch hier sind große Unterschiede zu verzeichnen.

Unterschiede zwischen Versicherungen und Sterbekassen

Wie hoch eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen werden soll, obliegt den individuellen Wünschen. Grundsätzlich ist die gewünschte Summe vorab festzulegen, so dass ein Beratungsgespräch beim Bestatter sinnvoll sein kann, um zu erfahren, wie hoch sich die Kosten belaufen werden, die für die gewünschte Bestattung nötig sind. Eine „private Versicherungsgesellschaft“ bietet „Versicherungssummen“ bis maximal 30.000 Euro an, hierbei können sich die Tarife ganz enorm unterscheiden. Eine „Sterbekasse“ wird im Normalfall eine Einzelversicherung anbieten, die in unterschiedlichen Höhen erhältlich ist und sich durch sehr geringe Beiträge auszeichnet. Allerdings ist eine einzelne Absicherung lediglich ein gewisser Zuschuss und deckt die vollen Kosten nicht. Im Gegenzug jedoch wird angeboten, mehrere Verträge abzuschließen, bis die Sterbegeldversicherung die Höhe erreicht hat, die gewünscht wird. Allerdings besteht, je nach Sterbekasse, ein Limit von bis zu zehn Verträgen. Auch hier ist das Eintrittsalter ganz entscheidend für die Höhe der Prämie. Bei beiden Sterbegeldversicherungsmöglichkeiten wird das Geld entsprechend angelegt, da es sich um eine besondere Form der Kapitallebensversicherung handelt. Dies bedeutet, dass Zinsen sowie Überschussbeteiligungen automatisch dem bestehenden Vertrag zugeschrieben und mit der Auszahlung der Sterbegeldversicherung ausgeschüttet wird.

Bedingungen und Merkmale

Es ist nicht möglich, die Sterbegeldversicherung auszahlen zu lassen, bevor der „Todesfall“ eingetreten ist. Denn es handelt sich nicht um eine Kapitalanlage der herkömmlichen Art. Die Laufzeit der Sterbegeldversicherung erstreckt sich nach dem Abschluss bis zum Ableben des Versicherten und ist nicht auf ein bestimmtes Datum festgeschrieben. Sehr häufig werden die Beiträge jedoch lediglich bis zum 85. Lebensjahr entrichtet, danach läuft die Versicherung „beitragsfrei“ bis zum Lebensende weiter. In der Regel beträgt die Wartezeit der Sterbegeldversicherung drei Jahre, vereinzelt sind kürzere Wartezeiten möglich. Erst danach wird die volle Versicherungssumme ausgezahlt. Dafür wird auf die Beantwortung von Gesundheitsfragen bei der Antragstellung verzichtet. Allerdings greift die „Wartezeit“ nicht, wenn der Tod durch einen Unfall herbeigeführt wurde. In diesem Fall wird die „doppelte Versicherungssumme“ ausgezahlt, da die Kosten, die mit dem Unfall in Zusammenhang stehen, vielfach höher ausfallen. Erfolgt bei der Sterbegeldversicherung die Abrechnung, wird die Versicherungssumme mit allen Zinsen und Überschussbeteiligungen an die Hinterbliebenen oder an den Bestatter, nach der Vorlage der Sterbeurkunde, ausgezahlt. Im Übrigen ist die Sterbegeldversicherung „Hartz IV-sicher“ und darf ebenfalls nicht im Rahmen der Arbeitslosigkeit I als Vermögen angerechnet werden.

Versicherungsvergleich

Wie bei allen anderen Versicherungen, ist die Nutzung des „internen Vergleichsrechners“ unumgänglich. Denn gerade hier lohnt es sich, auf günstige Beiträge zu schauen und mittels den individuellen Angaben alle Anbieter in Relation zu setzen.