Sterbegeldversicherung von A-Z

Informieren – Vergleichen – Online abschließen

  • Schutz der Angehörigen vor Bestattungskosten
  • Tarife ohne Gesundheitsprüfung
  • Flexible Betragszahldauer

Anbieter

Der Markt der privaten Sterbegeldversicherungen in Deutschland wird einerseits bestimmt von den großen und etablierten Versicherungsgesellschaften, andererseits aber auch von unzähligen kleinen Sterbekassen. Sie sind zum Teil ausschließlich regional vertreten, zum Teil sind sie auch nur für einzelne Branchen geöffnet. Die Zahl der Anbieter für eine Sterbegeldversicherung macht einen Versicherungsvergleich vor dem Vertragsabschluss dringend erforderlich. Die Tabelle zeigt die wichtigsten Anbieter von Sterbeversicherungen im Überblick.

Der Markt im Überblick

  • Regionale und branchenspezifische Sterbekassen beherrschen den Markt
  • Konkurrenz durch etablierte Versicherungskonzerne führt zu heterogener Tariflandschaft
  • Ein Versicherungsvergleich ist unabdingbar

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Es ist vor allem die Heterogenität der Anbieter und ihrer Tarife, die den Versicherungsvergleich vor dem Abschluss der Sterbeversicherung notwendig macht. Er sorgt dafür, das Angebot zu finden, das perfekt zu den Wünschen des Versicherten passt. Aus dem Online-Vergleich heraus ist der Versicherungsvertrag sofort zu beantragen, alle Unterlagen gehen dem Antragsteller wenige Tage nach dem Vertragsabschluss zu. Der Vergleich wird mit dem blauen Button „Zum Versicherungsvergleich“ aufgerufen.

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Häufig gestellte Fragen

  • Sterbegeldversicherung – was ist das?

    Vom Prinzip her ist eine Sterbegeldversicherung nichts anderes als eine Form einer Kapitallebensversicherung, welche zur Absicherung aller anfallenden Bestattungskosten im Sterbefall dient. Eine Sterbevorsorgeversicherung gehört offiziell zu den Kapitallebensversicherungen. Eine Sterbeversicherung zeichnet sich durch ihre relativ geringe Versicherungssumme und entsprechend geringe Beitragszahlungen aus. Dafür ist sie speziell auf den Todesfall des Versicherungsnehmers ausgerichtet. Bei manchen Versicherungen erfolgt die Auszahlung der Versicherungssumme automatisch zu einem bestimmten, meist sehr hohen, Lebensalter. Bei anderen Modellen läuft die Versicherung tatsächlich bis zum Lebensende und die Versicherungssumme wird erst nach dem Todesfall ausgezahlt.

  • Welche Versicherungsformen der Sterbegeldversicherung gibt es?

    Bei den Sterbe Versicherungen gibt es unterschiedliche Vertragsformen. Grundsätzlich haben die Versicherungsnehmer die Wahl, eine Sterbegeldversicherung mit oder ohne Gesundheitsprüfung abzuschließen. Auch der Auszahlungszeitpunkt der Versicherungssumme kann variieren. So gibt Versicherungen, bei denen die Auszahlung ab einem gewissen Lebensalter – meist liegt dieses bei 80 oder 85 Jahren – erfolgt. Bei anderen Modellen der Sterbegeld Vorsorge wird die Versicherungssumme tatsächlich erst nach dem Tod des Versicherten ausgezahlt. Es kann immer nur im Einzelfall entschieden werden, für wen sich welches Versicherungsmodell lohnt.

  • Braucht man eine Sterbegeldversicherung wirklich?

    Auch die Experten sind sich über die Notwendigkeit einer Todesfallversicherung nicht einig. Jeder muss letztendlich selbst überlegen, warum in seinem individuellen Fall eine Sterbegeld Absicherung nötig sein könnte. Ganz allgemein lässt sich sagen, dass eine Sterbegeld Vorsorge immer dann angemessen ist, wenn die Hinterbliebenen im eigenen Todesfall die Kosten für die Bestattung aus eigener Tasche tragen müssten, weil keine sonstigen Rücklagen für den Todesfall vorhanden sind. Ein weiterer Grund für den Abschluss einer Sterbegeld Versicherung kann eine fehlende Lebensversicherung sein. Wer zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen keine Lebensversicherung mehr abschließen kann, findet in einer Sterbegeldvorsorge eine gute Alternative.

  • Wie hoch sollte die Versicherungssumme bei einer Sterbeversicherung sein?

    Nach Auszahlung der Versicherungsleistung steht diese zunächst einmal zur freien Verfügung. Dies gilt für die Hinterbliebenen und auch den Versicherungsnehmer, sofern die Auszahlung ab einem bestimmten Lebensalter noch zu Lebzeiten, erfolgt. Die Höhe der gewählten Versicherungssumme hängt letztendlich immer davon ab, wofür die Sterbeversicherung nach der Auszahlung verwendet werden soll. Für Bestattungskosten muss, je nach Ausführung der Beerdigung, mit 1000 bis 5000 Euro gerechnet werden. Dient der Versicherungsvertrag ausschließlich der Bestattungsvorsorge, reicht demnach eine Versicherungssumme zwischen 1000 und 5000 Euro aus. Soll darüber hinaus eine Todesfallabsicherung der Hinterbliebenen gewährleistet sein, kann die Versicherungssumme auch durchaus zwischen 20000 und 25000 Euro gewählt werden. Jeder Antragsteller kann daher je nachdem, wofür die Vorsorgeversicherung verwendet werden soll, eine angemessene Versicherungssumme wählen.

Anbieter im Überblick:

Weitere Informationen


Sterbegeldversicherungen gehören zu den Versicherungen, über die man nicht gerne spricht, denn sie betreffen ein Tabu-Thema, das den meisten Menschen unangenehm ist: die eigene Beerdigung. Doch wer zahlt die Bestattung, wenn man plötzlich verstirbt? Eine angemessene Beerdigung hat ihren Preis, der schnell im mittleren vierstelligen Bereich liegt. Wer kommt für die Kosten auf, wenn die Hinterbliebenen diese nicht tragen können? Wer zahlt, wenn der Verstorbene keine Angehörigen mehr hat? Und wie gewährt man dem verstorbenen Menschen eine würdevolle Beerdigung, wenn die finanziellen Mittel dazu nicht ausreichen? In diesen Fällen greifen Sterbegeld Versicherungen. Sterbeversicherungen decken die Kosten einer Bestattung ab, sie werden ausschließlich für diesen Zweck abgeschlossen. Doch worauf muss man bei Sterbegeldversicherungen achten? Welche Details muss man kennen? Welche Anbieter haben Sterbeversicherungen im Portfolio, und wie gestalten sich die Konditionen im Überblick?

Versicherte Leistungen

Sterbegeldversicherungen sind im Grunde kapitalbildende Lebensversicherungen, die für den Todesfall des Versicherten abgeschlossen werden. Tritt der Todesfall ein, zahlt die Versicherung das Sterbegeld an die Erben oder an den Bezugsberechtigten aus. Es dient zur Abdeckung der Bestattungskosten, die durchaus eine Größenordnung von 5.000 Euro und mehr ausmachen können. Damit erfüllen Sterbegeld Versicherungen nicht nur den Zweck, die Hinterbliebenen von den hohen unerwarteten Kosten einer Beerdigung freizustellen, sondern sie sorgen auch dafür, dass ein Verstorbener ohne Angehörige eine würdevolle und angemessene Bestattung erhält. Eine Sterbegeldversicherung wird also von der versicherten Person für den eigenen Todesfall abgeschlossen. Der Gedanke daran mag zunächst unangenehm erscheinen, doch tatsächlich stellt sich vor allem mit zunehmendem Alter die Frage, die diese Kosten abgedeckt werden sollen. Dies gilt umso mehr, wenn kein nennenswertes Vermögen oder keine Rücklagen vorhanden sind, um eine Bestattung zu bezahlen. Hinzu kommt, dass die gesetzliche Krankenversicherung seit Januar 2004 keine Bestattungskosten mehr übernimmt. Deshalb hat man für die Kosten einer Beerdigung in jedem Fall aus eigenen privaten Mitteln aufzukommen, einen Kassenzuschuss gibt es nicht mehr. Allerdings ist eine Sterbegeldversicherung nicht nur für ältere Menschen sinnvoll, denn in jungen Jahren sind die Beiträge noch recht günstig, und auch eine junge Familie kann finanziell an ihre Grenzen stoßen, wenn unerwartet eine Bestattung zu finanzieren ist.

Die Konditionen

Sterbegeldversicherungen werden meist mit einer Versicherungssumme zwischen 1.500 Euro und 20.000 Euro abgeschlossen, hier gibt es je nach Anbieter unterschiedliche Varianten. Sterbegeld Versicherungen werden üblicherweise ohne Gesundheitsprüfung abgeschlossen, die Versicherungssumme wird im Todesfall gezahlt ohne dass der Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses überprüft wird. Im Gegenzug gilt für viele Sterbeversicherungen eine Karenzzeit, die zwischen einem und drei Jahren bemessen ist. In dieser Zeit wird im Todesfall nur die bereits eingezahlte Summe ausgezahlt, nicht aber die gesamte Versicherungssumme. Bei einem Todesfall durch einen Unfall sieht es wiederum etwas anders aus, denn in diesem Fall wird die vollständige Versicherungssumme ausgezahlt. Somit können Sterbegeldversicherungen im Unterschied zu vielen anderen Versicherungen sogar abgeschlossen werden, wenn der Versicherte bereits erkrankt ist. Tritt der Tod nach der Karenzzeit durch einen Unfall ein, zahlen Sterbegeld Versicherungen die zweifache Versicherungssumme aus. In der Regel ist der Beitrag in jungen Jahren noch recht gering, er steigt aber mit dem Einstiegsalter. Mit dem Ende der Vertragslaufzeit endet die Beitragszahlung für Sterbeversicherungen, das ist meist mit dem Beginn des 65. oder spätestens des 85. Lebensjahres der Fall. Ab diesem Zeitpunkt ruht die Versicherung bis zu dem Augenblick, in dem der Todesfall eintritt und die Leistungspflicht beginnt. In der Regel bieten die Gesellschaften eine Überschussbeteiligung an, durch die sich die Versicherungssumme erhöht. Die Überschussbeteiligung entspricht dem Ansatz der Kapital-Lebensversicherung, die ebenfalls die Versicherungssumme aus erwirtschafteten Überschüssen erhöht. Einzelne Anbieter arbeiten schließlich mit bestimmten festgelegten Bestattungsunternehmen zusammen. In diesem Fall ist es möglich, schon im Vorfeld die nötigen Formalitäten für eine Bestattung zu klären. Tritt der Todesfall ein, wird der Bestatter die Abwicklung übernehmen und erhält im Gegenzug die Versicherungssumme ausgezahlt.

Die Anbieter

Das Spektrum der Sterbegeld Versicherungen ist durchaus weit gefasst, deshalb empfiehlt sich immer ein Vergleich der Konditionen, bevor man sich für eine Gesellschaft entscheidet. Im Überblick der Gesellschaften zeigt sich, dass einige der großen Anbieter der Sterbegeldversicherung zu den sehr etablierten Namen in der deutschen Versicherungslandschaft gehören. Andererseits sind auch einige Nischenanbieter mit kleineren Produkten am Markt vertreten, die durchaus sehr attraktive Preise und Leistungen anbieten können. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Konditionen und die Kosten im Überblick, um aus dem weiten Spektrum tatsächlich den Anbieter zu identifizieren, der die passenden Konditionen zum besten Preis liefert. Einer der größten Anbieter der Sterbegeldversicherung ist sicher die Allianz. Sie findet sich mit ihren Konditionen in jeder Tabelle für Sterbeversicherungen recht weit oben und kombiniert einen günstigen Preis mit den Vorteilen eines namenhaften Versicherers. Auch die HanseMerkur, die Signal Iduna oder die Gothaer haben attraktive Versicherungen in ihrem Portfolio und glänzen mit ihrem Namen, der in der Versicherungsbranche etabliert ist. Neben diesen großen Gesellschaften zeigt sich im Überblick in jeder Tabelle aber auch, dass einige kleinere Nischenanbieter sehr interessant sind. So hat die Ideal Lebensversicherung eine attraktive Absicherung im Portfolio, Gleiches gilt für die Interrisk oder die Ergo. Wie bei jeder Versicherung empfiehlt sich deshalb ein Preis-Leistungs-Vergleich, bevor man sich für eine Gesellschaft entscheidet.

Der Vertragsabschluss

Wie bei vielen Versicherungen sind auch Sterbegeld Versicherungen heute online abzuschließen. Wer sich mit den Vertragsbedingungen auseinandersetzen möchte, findet Hilfe in Form von sehr guten Vergleichsrechnern. Sie erstellen mit wenigen Eingaben eine Tabelle, aus der die wichtigsten und besten Anbieter der Sterbegeldversicherung hervorgehen. Auf den ersten Blick erkennt man so, welche Gesellschaft besonders attraktive Konditionen bietet und solide Leistungen mit sehr guten Preisen kombiniert. Aus einem Vergleichsrechner heraus ist meist auch der Vertragsabschluss sofort möglich. Wer die persönliche Beratung bevorzugt, ist mit den Anbietern der Sterbegeldversicherung gut beraten. Auf der Basis eines Gesprächs wird der individuelle Versicherungsbedarf analysiert, der Deckungsbedarf und die Versorgungslücke werden identifiziert. Erst danach wird der Berater eine passende Versicherungslösung empfehlen, um damit die Deckungslücke zu schließen. Somit findet jeder Kunde den Weg zum Vertragsabschluss, der perfekt zu den persönlichen Präferenzen passt. Am Ende muss ein Versicherungsschutz stehen, der zwar die Leistungen bietet, die der Versicherte sich wünscht, doch der gleichermaßen bezahlbar ist. Hier hilft regelmäßig nur der sorgfältige Vergleich, der auch das Kleingedruckte einbeziehen muss.